Ausleitungsverfahren

Die Ausleitungsverfahren gehören zu den ältesten Behandlungsmethoden. Sie basieren auf der Vorstellung, dass es aufgrund einer Anhäufung von schädlichen Stoffen in einem Organ zu dessen Erkrankung führen kann. Also müssen die krankmachenden Stoffe über die Haut, aber auch über innere Organe, wie zum Beispiel die Nieren ausgeleitet werden. Diese Ausleitung kann über verschiedene Wege stimuliert werden.

Die in meiner Praxis am häufigsten angewendeten Ausleitungsverfahren sind das Schröpfen und die Blutegeltherapie.

Schröpfen

Geschröpft wird mit gläsernen Saugglocken. Durch einen Unterdruck im Innern der Saugglocke wird auf die Haut ein Sog erzeugt. Dadurch kommt es zu einer besseren Durchblutung und einer Beschleunigung des Lymphflusses. Schmerzen werden gelindert, das Gewebe entstaut und die krankmachenden Substanzen können abtransportiert und ausgeschieden werden.

Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie wird mittels eines Regenwurms (Blutegel, Hirudo medicinalis officialis) durchgeführt und kommt schon seit Jahrhunderten zum Einsatz. Bevor der Blutegel mit dem eigentlichen Blutsaugen beginnt, gibt er verschiedene  Substanzen in den Körper seines „Opfers“ ab. Diese Substanzen können gerinnungs- und  entzündungshemmend, den Lympfstrom beschleunigend und schmerzstillend wirken.

Ich bin gesetzlich verpflichtet, Sie darauf aufmerksam zu machen, dass es sich bei den Diagnose- und Therapieverfahren um nicht wissenschaftlich und/oder schulmedizinisch anerkannte und/oder bewiesene Verfahren handelt und somit die Wirksamkeit wissenschaftlich und/oder schulmedizinisch nicht bewiesen ist.
Naturheilpraxis Ulrike Bieler, Broich 27, 51766 Engelskirchen.